Mercedes-Boss Ross Brawn hat sich nun auch zum letzten Rennen in Malaysia geäußert. Er war es, der letztlich zusammen mit dem Team die Entscheidung getroffen hat, Nico Rosberg nicht am Teamkollegen vorbeiziehen zu lassen, ob der Deutsche zu diesem Zeitpunkt des Rennens klar schneller war. Zum Hintergrund: Hamilton musste Sprit sparen und konnte deswegen nicht mit Rosberg mithalten.Â
Statt nun über das tolle Ergebnis zu reden, dass Mercedes AMG Petronas erzielt hat, diskutierten die Medien mehr über die Stallorder.
Schon nach dem Rennen stellte Aufsichtsratchef Niki Lauda fest, dass das nicht in Ordnung gewesen sei und man als Team eigentlich gegen Teamorder sei. Das unterstreicht nun auch nochmal Ross Brawn.
„Ich habe die Order in Malaysia ungern ausgegeben. Es liegt nicht in meiner sportlichen Natur und ich denke, das Team hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass wir sehr glücklich sind, unsere Fahrer gegeneinander fahren zu lassen.“
Allerdings nimmt sich Ross Brawn auch für die Zukunft das Recht heraus, solche Entscheidungen zu treffen. Immerhin habe er alle Informationen zu diesem Zeitpunkt gehabt. Klar sei auch, dass es bei Mercedes keine Nummer 1 gibt. Das unterstrich der Brite erneut. In den Vertragsverhandlungen mit Lewis Hamilton wäre es nie darum gegangen, irgendeine bevorzugte Behandlung vertraglich niederzuschreiben.











