Die Wahrheit über den Abschied von Schumacher

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Der Abschied von Michael Schumacher aus der Formel 1 lief nach Meinung vieler Kritiker eher unglücklich. Die Art und Weise der Bekanntgabe sorgte für viele Spekulationen. Viele sehen im Rauswurf von Schumacher einen Affront gegen den 7fachen Weltmeister. Nach so vielen Jahren sei dies keine Glanzleistung durch das Team gewesen.

Nun räumt Niki Lauda mit den Gerüchten rund um das missglückte Karriereende von Michael Schumacher auf und betont, dass Michael Schumacher nicht zum Rücktritt gezwungen wurde.

Michael Schumacher habe viele Monate Zeit gehabt,
sich für oder gegen eine Fortsetzung seiner Karriere
bei Mercedes zu entscheiden, sagt Niki Lauda
(© HOCH ZWEI)

Er habe viele Monate Zeit gehabt, den Vertrag bei Mercedes AMG Petronas zu verlängern. Aber er sei sich einfach nicht sicher gewesen und habe hin und her überlegt. Die ganze Zeit war er sich nicht im Klaren darüber, ob er noch ausreichend Motivation für eine weitere Saison habe.

Niki Lauda betont, dass Mercedes durch die Unentschlossenheit seines Fahrers gar keine andere Wahl gehabt habe, als sich nach Alternativen umzusehen. Immerhin wollte man am Ende nicht mit einem zweitklassigen Fahrer dastehen, sollte sich Schumacher am Ende doch gegen ein Weiterfahren entscheiden (wie er es am Ende dann auch getan hat).

Ein Rücktritt von der Formel 1 sei aber für Michael Schumacher erst einmal gar nicht in Frage gekommen, auch als Lewis Hamilton verpflichtet wurde. Laut Informationen von Niki Lauda hat Schumacher mit Sauber sowie mit Ferrari telefoniert. Letztlich wurde aber aus keinem der Gespräche etwas.

Es bleibt zu hoffen, dass Michael Schumacher zumindest als Berater der Formel 1 erhalten bleibt.

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