„Scheißauto“ – Niki Lauda entschuldigt sich für falsche Wortwahl

Na, na, na. Was ist denn da in unseren Niki gefahren. Auch wenn bei Ferrari nicht alles ganz so rund läuft, diesen Begriff hätte sich der Österreicher sicherlich sparen können. Nicht nur, dass er als Formel 1-Legende und Moderator eine Vorbildfunktion hat. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes AMG Petronas ist er auch einer gewissen Neutralität verpflichtet. Nicht, dass man ihm den Mund verbieten sollte. Aber alles was in Richtung Beleidigung geht, ist definitiv zu viel des Guten.

Niki Lauda zusammen mit Dr. Dieter Zetsche und Lukas Pudolski

Niki Lauda zusammen mit Dr. Dieter Zetsche und Lukas Pudolski (© Daimler AG)

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Herr und Frau Rosberg – Herzlichen Glückwunsch

Einige Tage ist es bereits her – doch ich will es nicht missen, dem glücklichen Paar auch auf diesem Wege alles Gute für die gemeinsame Zukunft zu wünschen. In einer kleinen Hochzeit in Monaco mit nur einigen ausgewählten Familienmitgliedern und Freunden gab sich das Paar das Ja-Wort. Das Strahlen bei beiden zeigt – hier haben sich zwei gesucht und gefunden. Glückwunsch, Herr und Frau Rosberg!

Seit nunmehr 11 Jahren sind die beiden ein Paar, haben sicherlich viele Höhen und Tiefen miteinander erlebt. Mit der Hochzeit kam ein weiterer emotionaler Moment hinzu. Warum die beiden ausgerechnet zwischen zwei Rennen geheiratet haben, darüber lässt sich allerdings nur spekulieren. Vielleicht wollten sie den Moment ganz für dich alleine genießen. Eine Hochzeit in der Sommerpause der Formel 1 wäre sicherlich wahrscheinlicher gewesen – die beiden hätten sicherlich mehr unter Beobachtung gestanden.

Mir bliebt nur noch, den beiden viel Glück für die Zukunft zu wünschen.

Red Bull wirft Mercedes aus Hotel in Spielberg

Aufregung in der Formel 1. Aber diesmal nicht auf der Rennstrecke, sondern abseits. Was ist passiert?

Daimler

Toto Wolff ist sauer auf Red Bull (© Daimler)

Toto Wolff ist sticksauer. Kurz vor dem Großen Preis von Österreich wirft er Red Bull vor, man habe sein Team aus dem Hotel in Spielberg verbannt, obwohl es eine Reservierung gab. Das Brisante dabei: Das Hotel gehört Dieter Mateschitz, Boss von Red Bull.

Nun müssen die Mechaniker des Mercedes-Teams jeden Tag rund 70 km pendeln – alles andere als gute Voraussetzungen für ein optimales Rennen. Nico Rosberg und Lewis Hamilton sind davon übrigens nicht betroffen. Doch ärgerlich ist es schon, immerhin sind es meist die Mechaniker, die die meiste Zeit an der Strecke verbringen und oftmals auch noch eine Nachtschicht einlegen müssen.

Red Bull gibt sich unschuldig. Man habe zwar eine Anfrage bekommen, die sei aber wieder storniert worden. „Ein Witz“, sagt Niki Lauda dazu. Warum sollte man das getan haben?

Ob es eine Fortsetzung des Streits abseits oder auf der Strecke geben wird, bleibt abzuwarten. Wer nun tatsächlich Schuld an der misslichen Lage von Mercedes ist, werden wir sicherlich erstmal nicht erfahren …

Mark Webber bei den 24 Stunden von Le Mans

Lange haben wir nichts mehr von ihm gehört. Mark Webber hat sich nach seinem Ausstieg aus der Formel 1 erst einmal ein wenig zurückgezogen und hat die Ruhe genossen. Ob er der Formel 1 nachtrauert? Ein bisschen Wehmut wird sicherlich mitschwingen, doch hat er zum Glück aktuell andere Prioritäten. Die 24 Stunden Le Mans stehen vor der Tür und Porsche schickt sich an, nach einem Jahrzehnt der Abwesenheit wieder mitzumischen. Dann geht es darum, Audi die Krone wegzunehmen. Mark Webber ist dafür top motiviert.

“Ich habe in Le Mans noch eine Rechnung zu begleichen”

Mark Webber hat 215 Rennen in der Königsklasse absolviert, aber ein Rennen wird ihm wohl auf ewig im Gedächtnis bleiben. Sein bislang letztes Gastspiel in Le Mans im Jahr 1999. Dort raste er der Mulsanne-Kurve entgegen, als sein Mercedes CLR aufgrund eines technischen Defekts abhob und sich mehrfach überschlug. Der Rennbolide des Australiers schlug damals mit dem Oberteil auf den Asphalt, Mark Webber blieb liegen. Zum Glück ist ihm damals nichts passiert und er ist weitestgehend unversehrt mit einem Schrecken davon gekommen.

Hoffen wir, dass sich diese Erfahrung weder für Mark Webber noch für einen anderen Fahrer wiederholen wird. Was glaubt ihr, wer gewinnt?

Sieg für Daniel Ricciardo beim Kanada-GP 2014

So sehen Sieger aus: Daniel Ricciardo holt in seinem siebten Rennen für Red Bull den Sieg beim Grand Prix in Kanada. Er profitierte von technischen Problemen bei Mercedes AMG Petronas, beide Fahrer beklagten sich ab Runde 40 etwa über einen drastischen Leistungsabfall. Sie verloren pro Runde 2-3 Sekunden auf die Konkurrenz. Lewis Hamilton musste kurz danach sein Auto mit einem technischen Defekt abstellen. Nico Rosberg konnte immerhin den zweiten Platz retten und baut so seinen Vorsprung auf den Teamkollegen wieder aus. 

Daniel Ricciardo - Lifestyle

Sieg für Daniel Ricciardo nach einem spannenden Rennen in Kanada (Getty Images / Red Bull Content Pool)

Gewinnt ein exklusives Porsche Fanpaket

Porsche

Die 24 Stunden von Le Mans stehen vor der Tür und heute habe ich in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Aktion für euch. Ihr könnt bei mir ein Porsche Fanpaket bestehend aus einem Windbreaker und einer Tasse gewinnen. Diese habe ich im Rahmen der Get Personal Kampagne von Mobil 1 erhalten. Um das Paket zu gewinnen, müsst ihr einfach untenstehende Frage beantworten und mir die richtige Antwort per E-Mail schicken. Unter allen Teilnehmern ziehe ich den Gewinner.

Gewinnspielfrage:

Wann startete Porsche zuletzt bei den 24 Stunden von Le Mans?

  1. 1987
  2. 1998
  3. 2004
  4. 2010

Schickt mir die richtige Antwort sowie eure Adresse an folgende E-Mail-Adresse: formel1blog@gmail.com. Ich werde alle Teilnehmer in eine Lostrommel packen und die beiden Gewinner ziehen. Die Adressen werden selbstverständlich nur für den Versand genutzt und nicht gespeichert.

Einsendeschluss ist der 30. Mai 2014. 

Und wer live bei den 24 Stunden von Le Mans mit dabei sein möchte, kann unter http://www.mobil1.de/motorsport/getpersonal einfach eine Frage zum Thema „Porsche und Le Mans“ beantworten und schon könnt ihr VIP-Tickets mit Blick hinter die Kulissen des Porsche-Rennteams gewinnen. Neben einer VIP-Gästebetreuung, Meet & Greets und exklusiver Garagentour, übernimmt Mobil 1 die Anreise und Übernachtung für den Gewinner und eine Begleitung.

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Hochzeit in der Formel 1 – Nico Rosberg traut sich

Schon zehn Jahre sind die beiden ein Paar. Nun ist es endlich soweit. Nico Rosberg hat seiner Freundin Vivian einen romantischen Heiratsantrag gemacht – und sie hat „Ja“ gesagt. Den Antrag hat Nico seiner Liebsten auf hoher See gemacht. Die beiden sind überglücklich und das sieht man ihnen auch an. Doch wann und wo die Hochzeit stattfindet, steht noch in den Sternen.

Glückwunsch Nico und Vivian. Auf viele glückliche, gemeinsame Jahre.

Nico Rosberg

Einen seiner größten sportlichen Erfolge feierte Nico Rosberg dieses Jahr in Monte Carlo, nun legt er privat nach und heiratet Freundin Vivian (© Daimler AG)

Ausgebuht auf dem Podium: Warum ist Sebastian Vettel so unbeliebt?

In Monza wurde Sebastian Vettel auf dem Podium ausgebuht, in Singapur erneut. Ist der Deutsche tatsächlich so unbeliebt, wie es nun den Anschein macht? Und wie geht Vettel mit diesem negativen Feedback um?

Sebastian Vettel ist vor allem eines: höchst professionell. Der Erfolg von Red Bull kommt nicht von ungefähr. Akribisch studiert Vettel die Daten nach jedem Training, um jede Hundertstel aus dem Auto zu holen. Wenn andere nach Hause gehen, sitzt er noch mit seinen Mechanikern in der Garage und tüftelt an diesem und jenem.

Sebastian Vettel kämpft mit seinem schlechten Image

Sebastian Vettel kämpft mit seinem schlechten Image
(© Mark Thompson/Getty Images)

Doch eines ist auch klar. So viele Erfolge rufen viele Neider hervor. Vor allem die Fans der anderen Fahrer sind enttäuscht. Momentan hat niemand gegen Vettel eine Chance – die Dominanz ist beeindruckend. Trotzdem kann man ihm nicht absprechen, dass es ihm auch in Singapur wieder einmal gelungen ist, ein perfektes Rennen zu fahren. Trotz Safety Car-Phase, trotz tropischen Temperaturen und dem engen Stadtkurs.

Niki Lauda hat durchaus Recht, vor ihm die Kappe zu ziehen. Das war eine perfekte Leistung über das komplette Rennwochenende hinweg. Ob man ihn nun mag, oder nicht. Das muss man anerkennen.

Imageproblem nicht ohne Grund

Vettel hat aber auch ein Imageproblem – vor allem bei seinem internationalen Publikum. Und das kommt nicht von ungefähr. Nach dem Zusammenstoß mit seinem Teamkollegen beim Istanbul-GP beschimpfte er Webber als „verrückt“. In Silverstone nahm man Webbers Vorderflügel weg und gab diesen an Vettel. Oder als er sich der Teamorder widersetzte und an Webber vorbeidüste – ohne Rücksicht auf das eigene Team.

Vieles davon ist auch durch das eigene Team verschuldet. Sebastian Vettel ist schnell. Red Bull tut sich sicherlich keinen Gefallen, wenn es immer wieder den Eindruck erzeugt, einen Fahrer zu bevorzugen. So etwas schafft nicht unbedingt Sympathisanten. David versus Goliath – dieses Spiel gilt auch zwischen Webber und Vettel. Der Australier spielt mit dieser Rolle – und genau deswegen ist er so beliebt. Auch dass er gerade mit Fernando Alonso so dicke ist, dem stärksten Konkurrenten von Vettel, kommt nicht von ungefähr.

So kann man dem Team einen großen Teil der Schuld an Vettels schlechtem Image geben. Und dem Über-Ehrgeiz des Deutschen, der ihn sicherlich nicht unbedingt beliebter macht.

Vettel ist auch nur ein Mensch

Doch wie sehr belastet ihn die negative Stimmung auf dem Podium. Ausgebuht zu werden, das ist sicherlich gerade nach einem Sieg besonders schmerzhaft. Er selbst sagt, ihm mache das nichts aus. Aber das ist sicher nur die halbe Wahrheit. Denn Vettel ist auch nur ein Mensch – mit ganz normalen Gefühlen. Jeder Mensch strebt nach Anerkennung. Und auch wenn er ein solides Umfeld hat, das Buhten wird ihn schmerzen, wird an seinem Selbstbewusstsein nagen.

Bekommt Sebastian Vettel sein Imageproblem in den Griff?

Die Zukunft der Formel 1

Die Formel 1 steht vor allerlei Problemen. Viele Teams kämpfen mit Geldproblemen, die Regeländerungen der FIA erzeugen Unverständnis bei den Fans und der Chef des Ganzes, Bernie Ecclestone, muss bald vor Gericht. Lange kann es so nicht mehr weitergehen, die Formel 1 muss sich verändern – das steht fest.

In einem Interview in der BILD fordert Gerhard Berger, die Formel 1 solle sich wieder zurück auf ihre Wurzeln besinnen. Weniger Technik, weniger Show, dafür mehr fahrerisches Können, so Berger.

„Wenn es zum Beispiel nach Flavio Briatore gehen würde, dann würde das vordere Starterfeld links herum, das hintere rechts herum fahren. Um eine optimale Show zu garantieren, muss es eine gute Balance zwischen bestem Sport, beste, aber limitierte, Technik sein. Und es muss für alle Teams bezahlbar sein.” Weiterlesen →

Startschuss für die #MissionSpa

In diesem Jahr ist das Rennen in Spa für mich etwas ganz besonderes. Dank Shell werde ich das Rennen live verfolgen und euch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Formel 1 geben. Lacht Kimi Raikkönen tatsächlich nie? Wer wird der Nachfolger von Mark Webber bei Red Bull Racing? Und was machen die Fahrer eigentlich vor einem Rennen? Ich werde all diesen Fragen auf den Grund gehen …

Circuit de Spa-Francorchamps

Am Sonntag startet die #MissionSpa in Stuttgart. Von dort geht es über Antwerpen und die belgische Küste in die Ardennen nach Spa. Ihr könnt meine Tour auf meiner Facebook Seite oder auf Twitter unter dem Hashtag #MissionSpa verfolgen und in regelmäßigen Abständen werdet ihr Updates im Blog finden.

Was genau mich in Spa erwartet, das weiß ich selbst noch nicht so genau.

Seid ihr schon mal bei der Formel 1 gewesen und was waren eure Eindrücke vom Rennzirkus?

Foto Credit: evoque