Nullnummer für Rosberg        

Mit diesem Ergebnis kann Nico Rosberg alles andere als zufrieden sein. 0 Punkte. Was für eine Katastrophe mit Blick auf die Weltmeisterschaft. Doch, des einen Leid ist des anderen Freud. Lewis Hamilton konnte heute überlegen gewinnen und damit zum ersten Mal in dieser Saison die Führung um den Titel übernehmen. Was bleibt? Die nächsten fünf Rennen werden bestimmt super spannend. Weiterlesen →

Funkstille bei der Formel 1

Man wolle mehr echtes Racing sehen, so die Erklärung der FIA zur umstrittenen Regelung, dass künftig weniger Funkansagen des Teams erlaubt sein werden. Erst hieß es, dass der Funk quasi komplett abgeschaltet werden soll. Nach einem Krisentreffen mit den Fahrern sind nun zumindest einige technische Ansagen doch wieder erlaubt.

Die Boxencrew hat ab sofort weniger zu sagen.

Die Boxencrew hat ab sofort weniger zu sagen (© Daimler AG)

Zu früh und zu unüberlegt, so lautet die Kritik gegenüber dem harschen Eingreifen der FIA. Für viele kam die neue Regelung ziemlich überraschend. Eine Einführung zwischen zwei Rennen klingt auch eher nach einer spontanen Idee – als nach einer Änderung nach reiflicher Überlegung.

Doch bei allem hin und her, stellt sich die Frage, wie sinnvoll diese neue Regelung eigentlich ist. Als Formel 1-Fan bekommt man ja nur vereinzelt während des Rennens einige Funksprüche zu hören. Doch das täuscht. Die Ingenieure sind permanent mit den Fahrern in Kontakt – und man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass nicht die Fahrer, sondern die technische Crew ein Rennen entscheidet.

Hilflose Fahrer

Trauriger Höhepunkt war Sergio Perez, der seine Mannschaft fragte, ob er besser den achten oder siebten Gang benutzen solle.

Andererseits muss man die Fahrer auch in Schutz nehmen. Die Rennboliden sind mittlerweile technisch so anspruchsvoll, man könnte auch abgehoben sagen. Auf dem Lenkrad gibt es 21 Knöpfe und Schalter, auf der Rückseite nochmal vier Wippen und sechs Schalter. Diese alle zu bedienen, und das bei einer Geschwindigkeit von 300 km/h … mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen.

Das Rennen in Singapur wird uns zeigen, wie viel wir überhaupt von dieser Änderung mitbekommen werden. Entschieden wurde nun, dass Hinweise zur Optimierung des Rennstils nicht mehr erlaubt sind. Das heißt, man darf einem Fahrer nicht mehr sagen, wann er KERS benutzen soll, um beispielsweise einen Angriff abzuwehren.

Wie findet ihr die Funkstille bei der Formel 1. Seid ihr für oder gegen diese neue Regelung?

Keine einfache Zeit für die Freundschaft von Nico Rosberg und Lewis Hamilton

Friedensdinner, Gespräche, freundliche Appelle – beim Mercedes AMG Team versucht man alles, um eine freundliche Atmosphäre zwischen den Konkurrenten um den Titel 2014, Nico Rosberg und Lewis Hamilton, aufrechtzuerhalten. Beide wohnen im selben Haus in Monte Carlo und sind seit ihrer Jugend befreundet. Doch diese Saison stellt die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe.

Keine Nummer 1 bei Mercedes AMG Petronas (&copy Daimler AG)

Keine Nummer 1 bei Mercedes AMG Petronas (© Daimler AG)

Nico Rosberg hat nun in einem Interview zugegeben, dass es nicht einfach sei, mit seinem Teamkollegen befreundet zu sein. Beide fahren Rennen für Rennen gegeneinander, haben dasselbe großartige Auto zur Verfügung und wollen nur eines: den Weltmeistertitel 2014. Die Freundschaft von Nico Rosberg und Lewis Hamilton leidet darunter sehr.

„So we need to work as a team, but there comes a point where you want to beat the other guy. It’s a fine line. There are difficult periods to manage the whole situation, but we’re very fortunate because we’re set up really well from that point of view.“

Nico Rosberg

Auch von unserer eigenen Perspektive als Zuschauer des Konflikts können wir die Ups und Downs einfach erkennen. Ein Tiefpunkt war sicherlich das Qualifying in Monte Carlo, als Hamilton wegen eines Fehlers von Rosberg keine schnelle Runde mehr hinlegen konnte.

Beim Rennen am Hockenheimring musste Hamilton von ganz hinten starten und legte eine beeindruckende Aufholjagd hin. Auch heute lief es gar nicht gut für Lewis Hamilton. In Q1 musste er seinen brennenden Rennboliden abstellen. Das heißt, er wird morgen beim Hungaro-Ring von ganz hinten starten und muss seine Aufholjagd vom letzten Rennen wiederholen.

Dieses Pech auf Seiten von Hamilton kommt vor allem Rosberg zu gute. Denn so kann er relativ ungestört sein eigenes Rennen fahren – und wenn alles gut läuft, ‚einfacher’ gewinnen.

„Scheißauto“ – Niki Lauda entschuldigt sich für falsche Wortwahl

Na, na, na. Was ist denn da in unseren Niki gefahren. Auch wenn bei Ferrari nicht alles ganz so rund läuft, diesen Begriff hätte sich der Österreicher sicherlich sparen können. Nicht nur, dass er als Formel 1-Legende und Moderator eine Vorbildfunktion hat. Als Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes AMG Petronas ist er auch einer gewissen Neutralität verpflichtet. Nicht, dass man ihm den Mund verbieten sollte. Aber alles was in Richtung Beleidigung geht, ist definitiv zu viel des Guten.

Niki Lauda zusammen mit Dr. Dieter Zetsche und Lukas Pudolski

Niki Lauda zusammen mit Dr. Dieter Zetsche und Lukas Pudolski (© Daimler AG)

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Herr und Frau Rosberg – Herzlichen Glückwunsch

Einige Tage ist es bereits her – doch ich will es nicht missen, dem glücklichen Paar auch auf diesem Wege alles Gute für die gemeinsame Zukunft zu wünschen. In einer kleinen Hochzeit in Monaco mit nur einigen ausgewählten Familienmitgliedern und Freunden gab sich das Paar das Ja-Wort. Das Strahlen bei beiden zeigt – hier haben sich zwei gesucht und gefunden. Glückwunsch, Herr und Frau Rosberg!

Seit nunmehr 11 Jahren sind die beiden ein Paar, haben sicherlich viele Höhen und Tiefen miteinander erlebt. Mit der Hochzeit kam ein weiterer emotionaler Moment hinzu. Warum die beiden ausgerechnet zwischen zwei Rennen geheiratet haben, darüber lässt sich allerdings nur spekulieren. Vielleicht wollten sie den Moment ganz für dich alleine genießen. Eine Hochzeit in der Sommerpause der Formel 1 wäre sicherlich wahrscheinlicher gewesen – die beiden hätten sicherlich mehr unter Beobachtung gestanden.

Mir bliebt nur noch, den beiden viel Glück für die Zukunft zu wünschen.

Red Bull wirft Mercedes aus Hotel in Spielberg

Aufregung in der Formel 1. Aber diesmal nicht auf der Rennstrecke, sondern abseits. Was ist passiert?

Daimler

Toto Wolff ist sauer auf Red Bull (© Daimler)

Toto Wolff ist sticksauer. Kurz vor dem Großen Preis von Österreich wirft er Red Bull vor, man habe sein Team aus dem Hotel in Spielberg verbannt, obwohl es eine Reservierung gab. Das Brisante dabei: Das Hotel gehört Dieter Mateschitz, Boss von Red Bull.

Nun müssen die Mechaniker des Mercedes-Teams jeden Tag rund 70 km pendeln – alles andere als gute Voraussetzungen für ein optimales Rennen. Nico Rosberg und Lewis Hamilton sind davon übrigens nicht betroffen. Doch ärgerlich ist es schon, immerhin sind es meist die Mechaniker, die die meiste Zeit an der Strecke verbringen und oftmals auch noch eine Nachtschicht einlegen müssen.

Red Bull gibt sich unschuldig. Man habe zwar eine Anfrage bekommen, die sei aber wieder storniert worden. „Ein Witz“, sagt Niki Lauda dazu. Warum sollte man das getan haben?

Ob es eine Fortsetzung des Streits abseits oder auf der Strecke geben wird, bleibt abzuwarten. Wer nun tatsächlich Schuld an der misslichen Lage von Mercedes ist, werden wir sicherlich erstmal nicht erfahren …

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Hochzeit in der Formel 1 – Nico Rosberg traut sich

Schon zehn Jahre sind die beiden ein Paar. Nun ist es endlich soweit. Nico Rosberg hat seiner Freundin Vivian einen romantischen Heiratsantrag gemacht – und sie hat „Ja“ gesagt. Den Antrag hat Nico seiner Liebsten auf hoher See gemacht. Die beiden sind überglücklich und das sieht man ihnen auch an. Doch wann und wo die Hochzeit stattfindet, steht noch in den Sternen.

Glückwunsch Nico und Vivian. Auf viele glückliche, gemeinsame Jahre.

Nico Rosberg

Einen seiner größten sportlichen Erfolge feierte Nico Rosberg dieses Jahr in Monte Carlo, nun legt er privat nach und heiratet Freundin Vivian (© Daimler AG)

Ausgebuht auf dem Podium: Warum ist Sebastian Vettel so unbeliebt?

In Monza wurde Sebastian Vettel auf dem Podium ausgebuht, in Singapur erneut. Ist der Deutsche tatsächlich so unbeliebt, wie es nun den Anschein macht? Und wie geht Vettel mit diesem negativen Feedback um?

Sebastian Vettel ist vor allem eines: höchst professionell. Der Erfolg von Red Bull kommt nicht von ungefähr. Akribisch studiert Vettel die Daten nach jedem Training, um jede Hundertstel aus dem Auto zu holen. Wenn andere nach Hause gehen, sitzt er noch mit seinen Mechanikern in der Garage und tüftelt an diesem und jenem.

Sebastian Vettel kämpft mit seinem schlechten Image

Sebastian Vettel kämpft mit seinem schlechten Image
(© Mark Thompson/Getty Images)

Doch eines ist auch klar. So viele Erfolge rufen viele Neider hervor. Vor allem die Fans der anderen Fahrer sind enttäuscht. Momentan hat niemand gegen Vettel eine Chance – die Dominanz ist beeindruckend. Trotzdem kann man ihm nicht absprechen, dass es ihm auch in Singapur wieder einmal gelungen ist, ein perfektes Rennen zu fahren. Trotz Safety Car-Phase, trotz tropischen Temperaturen und dem engen Stadtkurs.

Niki Lauda hat durchaus Recht, vor ihm die Kappe zu ziehen. Das war eine perfekte Leistung über das komplette Rennwochenende hinweg. Ob man ihn nun mag, oder nicht. Das muss man anerkennen.

Imageproblem nicht ohne Grund

Vettel hat aber auch ein Imageproblem – vor allem bei seinem internationalen Publikum. Und das kommt nicht von ungefähr. Nach dem Zusammenstoß mit seinem Teamkollegen beim Istanbul-GP beschimpfte er Webber als „verrückt“. In Silverstone nahm man Webbers Vorderflügel weg und gab diesen an Vettel. Oder als er sich der Teamorder widersetzte und an Webber vorbeidüste – ohne Rücksicht auf das eigene Team.

Vieles davon ist auch durch das eigene Team verschuldet. Sebastian Vettel ist schnell. Red Bull tut sich sicherlich keinen Gefallen, wenn es immer wieder den Eindruck erzeugt, einen Fahrer zu bevorzugen. So etwas schafft nicht unbedingt Sympathisanten. David versus Goliath – dieses Spiel gilt auch zwischen Webber und Vettel. Der Australier spielt mit dieser Rolle – und genau deswegen ist er so beliebt. Auch dass er gerade mit Fernando Alonso so dicke ist, dem stärksten Konkurrenten von Vettel, kommt nicht von ungefähr.

So kann man dem Team einen großen Teil der Schuld an Vettels schlechtem Image geben. Und dem Über-Ehrgeiz des Deutschen, der ihn sicherlich nicht unbedingt beliebter macht.

Vettel ist auch nur ein Mensch

Doch wie sehr belastet ihn die negative Stimmung auf dem Podium. Ausgebuht zu werden, das ist sicherlich gerade nach einem Sieg besonders schmerzhaft. Er selbst sagt, ihm mache das nichts aus. Aber das ist sicher nur die halbe Wahrheit. Denn Vettel ist auch nur ein Mensch – mit ganz normalen Gefühlen. Jeder Mensch strebt nach Anerkennung. Und auch wenn er ein solides Umfeld hat, das Buhten wird ihn schmerzen, wird an seinem Selbstbewusstsein nagen.

Bekommt Sebastian Vettel sein Imageproblem in den Griff?

Die Zukunft der Formel 1

Die Formel 1 steht vor allerlei Problemen. Viele Teams kämpfen mit Geldproblemen, die Regeländerungen der FIA erzeugen Unverständnis bei den Fans und der Chef des Ganzes, Bernie Ecclestone, muss bald vor Gericht. Lange kann es so nicht mehr weitergehen, die Formel 1 muss sich verändern – das steht fest.

In einem Interview in der BILD fordert Gerhard Berger, die Formel 1 solle sich wieder zurück auf ihre Wurzeln besinnen. Weniger Technik, weniger Show, dafür mehr fahrerisches Können, so Berger.

„Wenn es zum Beispiel nach Flavio Briatore gehen würde, dann würde das vordere Starterfeld links herum, das hintere rechts herum fahren. Um eine optimale Show zu garantieren, muss es eine gute Balance zwischen bestem Sport, beste, aber limitierte, Technik sein. Und es muss für alle Teams bezahlbar sein.” Weiterlesen →

Startschuss für die #MissionSpa

In diesem Jahr ist das Rennen in Spa für mich etwas ganz besonderes. Dank Shell werde ich das Rennen live verfolgen und euch einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Formel 1 geben. Lacht Kimi Raikkönen tatsächlich nie? Wer wird der Nachfolger von Mark Webber bei Red Bull Racing? Und was machen die Fahrer eigentlich vor einem Rennen? Ich werde all diesen Fragen auf den Grund gehen …

Circuit de Spa-Francorchamps

Am Sonntag startet die #MissionSpa in Stuttgart. Von dort geht es über Antwerpen und die belgische Küste in die Ardennen nach Spa. Ihr könnt meine Tour auf meiner Facebook Seite oder auf Twitter unter dem Hashtag #MissionSpa verfolgen und in regelmäßigen Abständen werdet ihr Updates im Blog finden.

Was genau mich in Spa erwartet, das weiß ich selbst noch nicht so genau.

Seid ihr schon mal bei der Formel 1 gewesen und was waren eure Eindrücke vom Rennzirkus?

Foto Credit: evoque